
Hören Sie auf, Energie mit der Erwärmung von Biosensoren zu verschwenden!
Die Herstellung von Biosensoren erfordert eine präzise Handhabung der Temperaturen. Man braucht genügend Wärme, um die Polymere zu härten und die Sensorschichten aktiv zu machen – doch wenn man zu viel Wärme einsetzt, kann das Substrat beschädigt werden. Früher wurde dazu oft eine große Konvektionsheizung verwendet. Doch ehrlich gesagt: Es ist eine Verschwendung von Energie, einen ganzen Raum zu erwärmen, nur um ein winziges Stück Material zu erwärmen.
Deshalb haben wir auf Kurzwellen-Infrarotlampen umgestellt. Anstatt die Luft zu erwärmen, werden direkt die Materialien bestrahlt. Das ist schneller – viel schneller. In modernen Fabriken werden diese Lampen so eingesetzt, dass viel Wärme in einem kleinen Bereich erzeugt wird. Da bestimmte Wellenlängen verwendet werden, verkürzt sich die Zeit bis zur vollständigen Erwärmung auf Sekunden. Dadurch müssen die Lampen nicht so lange laufen – was wiederum die Energiekosten pro Wafer reduziert.
Achtung: Da die Wärme so schnell entsteht, muss man auf das Substrat achten. Wenn es der schnellen Erwärmung nicht standhält, können Risse entstehen.
Wir haben auch viel Wert auf die Hardware gelegt. Wir verwenden hochreinen Quarz sowie Halogengas, damit die Glühfäden stabil bleiben. Dadurch brennen die Lampen nicht nach ein paar Wochen aus – was wiederum weniger schädliche Abfallstoffe bedeutet.
Außerdem passen wir das Licht den spezifischen Eigenschaften der Biosensorschichten an. So bleibt die Wärme dort, wo sie hingehört – auf dem Produkt – anstatt ins Zimmer zu strömen und das Klimasystem überlastet zu werden. Es handelt sich dabei um eine einfache Methode, um den Kohlenstoffausstoß der Fabrik zu verringern, ohne dabei die Qualität zu beeinträchtigen.
Allerdings ist das Ganze nicht so einfach, wie es klingt. Wenn man eine „grüne Fabrik“ erstellen will, braucht man einen guten PID-Controller, um sicherzustellen, dass die Temperatur nicht zu hoch wird. Infrarotlampen sind zwar sehr effizient, doch sie erzeugen intensive Hotspots.
Wenn die Kühlsysteme nicht richtig eingestellt sind oder der Luftstrom nicht ausreichend ist, kann die Umgebungstemperatur schwanken. Das macht die Kalibrierung zur Herausforderung.
Unser Rat: ersetzen Sie die alten, unflexiblen Heizungen durch zonale Infrarotanlagen. Das ist die einfachste Möglichkeit, Energie zu sparen und die Produktivität zu steigern.